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Leider der bisher unausgegorenste Band der Reihe
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Obwohl dieser Band wieder eine Geschichte abschließt, wirkt er seltsam offen und unausgegoren und lässt den Leser unbefriedigt zurück. Zwar werden einige vielversprechende Handlungsansätze gebildet - so eröffnet die Jungfrau der Schrift eine weitere kleine Sensation -, doch um zu erleben, ob diese wirklich zu einem gelungenen Erzählstrang gebracht werden, muss der Leser sich noch weiter gedulden.
Für Fans der Serie ist "Todesfluch" natürlich ein Muss, allein schon, um endlich zu erfahren, wie die in "Seelenjäger" begonnene Geschichte weitergeht. Aber zufrieden werden sie mit diesem Band nicht sein. Zu konstruiert wirkt die Handlung, zu schnell weicht Vishous von seiner SM-Vorliebe ab zu romantischem "Danach-Kuscheln", zu leicht lässt sich die Jungfrau der Schrift überreden, Phury als Primal einzusetzen, zu vorhersehbar ist seine Reaktion auf diese Aufgabe, zu zurückhaltend sind die Lesser, zu herbeigezwungen wirkt vor allem das Ende.
Schade, dass mit Fortschritt der Serie immer weniger Spannung in den Büchern zu finden ist und immer mehr der Anschein erweckt wird, die Autorin hätte den Spaß und die Lust am Schreiben verloren. So bleibt nach der Lektüre dieses zehnten Bands nur noch, auf den elften - "Blutlinien" - zu hoffen.
Eine Rezension von Anja Thieme "Media-Mania.de" >
vom 9. Dezember 2009 |